
So klingt meine Seele
Ein Eintauchen in die Welt deiner Essenz
Kennen Sie die Kraft der Musik? Wenn Sie Klänge hören, die Sie bewegen, die Sie auf eine andere Schwingungsebene bringen? Wenn Musik wie Balsam für die Seele wirkt?
Vor etwa zwei Monaten erreichte mich eine E-Mail von einem gewissen Peter Graus aus Liechtenstein. Er bot mir bzw. der Redaktion an, seine Erfindung zu testen. Er nennt sie Seelenklang-Therapie und hat gemeinsam mit Dr. Bernd Orzessek in jahrelanger Forschungsarbeit entwickelt.
Medizinische Geräte als Werkzeug zur Spiritualität
Ein paar Wochen später stand er mit seinen Geräten vor meiner Tür. Ich sollte an EEG und EKG angeschlossen werden und ein Computerprogramm übersetzte meine ganz eigenen Schwingungen in Musik.
Nun konnte ich mir nur schwer vorstellen, dass medizinische Geräte für derartig spirituelle Dinge eingesetzt werden können. Doch ich wurde eines besseren belehrt: die Musik, die sich aus den Schwingungen zusammensetzt, die der Computer aufzeichnete, ist wirklich schön! Man kann sie mit ruhiger, angenehmer klassischer Musik vergleichen, einer Musik, die dich in deine Mitte bringt und von deinen Problemen und Blockaden unberührt bleibt.
Der therapeutische Nu
Natürlich interessierte mich auch, was diese Musik für den einzelnen Menschen bringt und stellte Herrn Graus dazu ein paar Fragen.
Er meinte, bei gesunden Menschen seien die unmittelbaren Auswirkungen natürlich weniger offensichtlich als bei kranken Personen. Die Musik bringe dich einfach in deine (Seelen-)Mitte. Wenn es dir momentan nicht gut geht, wenn du unter Stress stehst oder Probleme hast, so sagt er, würdest du mit der Musik auf eine Ebene kommen, in der alles wieder leichter und problemloser wird.
Besonders faszinierend fand ich die Antwort auf die Frage, wie sich die Musik bei schwerkranken Menschen anhört: Die Seelenklänge würden nicht von der Krankheit beeinflusst und tauchten quasi unter dem Schmerz und Leid durch. Es würde die Musik deiner Seele aufgenommen, die physische und psychische Krankheiten nicht kennt. Aus diesem Grund klinge die Seelenmusik auch dein ganzes Leben lang annähernd gleich. Sie diene deshalb als wunderbare Unterstützung bei Heilungsprozessen jeder Art.
Auf die Frage hin, wie und warum Herr Graus eigentlich zu dieser Therapieform gekommen ist, meinte er: „Ich suchte etwas, das völlig losgelöst von äußeren Einflüssen heilen kann. Ich war auf der Suche danach, wie man die Essenz des eigenen Lebens, die ureigene Seelenschwingung, in das Bewusstsein bringen kann.“
Ich habe nach meiner „Therapie-Sitzung“ meine Musik auf CD bekommen und bin nun in der glücklichen Lage, meine Schwingung – meine Essenz! – stets hören zu können.
Da Herr Peter Graus aus Liechtenstein ist und ich finde, dass die Seelenmusik ein wunderbares Geschenk ist, haben wir Ihn zu uns nach Oberösterreich eingeladen.
Er bietet neben der von mir beschriebenen Seelenklangmusik auch noch die „Musik des ungeborenen Kindes“ für schwangere Frauen an und die Herzharmonik-Klänge, in denen die Schwingungen zweier Menschen (Lebenspartner, Mutter und Kind usw.) miteinander zu Musik verbunden werden.
Für interessierte Berater gibt es via CTG die Möglichkeit, die Herzfrequenz bei Klienten und schwangeren Frauen zu messen und diese bei Herrn Graus in Musik umwandeln zu lassen.
Liechtensteiner Vaterland
Von Janine Köpfli, Liechtensteiner Vaterland
vom Dezember 2006
Jeder Mensch trägt Musik in sich, eine Art Klang der Seele. Peter Graus, ein Energetischer Heiler, und der Arzt
Bernd Orzessek haben eine Methode entwickelt, um diese Musik seh- und vor allem hörbar zu machen. Ein Erlebnisbericht.
Ich bin gestresst.
Der Termin passt mir hinten und vorne nicht, obwohl er schon seit Wochen in meiner Agenda markiert ist: "Seelenklang-Therapie um 15:30
Uhr", steht da. Ich solle viel Zeit mitbringen, hatte Peter Graus gemeint, als wir den Termin am Telefon ausmachten. Zeit? Die habe
ich heute, weiß Gott nicht. Ich überlege mir schon, das Treffen zu verschieben oder abzusagen. Den Telefonhörer in der Hand - Nein.
Die Neugierde siegt. Was, bitte schön, ist eine Seelenklang-Therapie?
Eine ungewöhnliche Praxis
In Ruggel begrüßen mich Peter Graus
und Bernd Orzessek vor der Praxis für Lebens- und Gesundheitsberatung an der Kreuzstraße 164. Bernd Orzessek ist Facharzt für Innere
Medizin, Akupunktur und Naturheilverfahren, wie er erklärt. Peter Graus, wie es auf seiner Visitenkarte steht, Energetischer Heiler,
Bewusstseinstherapeut, Seelen-Klang-Heilschlaftherapeut und außerdem Lebens- und Gesundheitsberater.
Eine ungewöhnliche Praxis. Der
erste Raum erinnert mehr an eine gemütliche Stube als an ein Wartezimmer. Sessel und Kissen, ein Tisch mit einer brennenden Kerze
darauf, ein weicher Teppich am Boden. Peter Graus führt mich in den nächsten Raum - den eigentlichen Behandlungsraum. Auch hier Kerzen,
ein Schreibtisch und ein Bett mit einer Decke aus Schurwolle. "Sie können die Schuhe ausziehen und es sich auf dem Bett gemütlich
machen", sagt Peter Graus. Ich zögere. Kein Vorabgespräch? Keine Erklärungen? "Wir werden zuerst Ihre Musik aufnehmen, das dauert
ungefähr eine halbe Stunde."
Ich liege unter der Decke, die ganz flauschig ist. Links neben meinem Kopf stehen zwei Computerbildschirm.
Peter Graus klebt Elektroden an meine Ohrläppchen und Schläfen. "Diese werden Ihre Herztöne und die Gehirnströme messen." Ich fühle
mich wohl, obwohl mich die Kabel, die an mir dranhängen, an einen Spitalaufenthalt erinnern.
Herz und Hirn in Harmonie
"Entspannen Sie
sich. Sie dürfen auch einschlafen", sagt Peter Graus. Nein, einschlafen möchte ich nun wirklich nicht. Ich will schließlich mitbekommen,
was passiert. Der Heiler legt seine Hände auf meine Schläfen. Die Fingerspitzen sind kalt. Es ist ruhig. Sehr ruhig. Meine Gedanken
kreisen um die Arbeit, die ich zugunsten dieser Seelenklang-Therapie liegengelassen habe. Meine Augen sind geschlossen ... nicht einschlafen
...
Peter Graus weckt mich. Dreißig Minuten sind um. "Habe ich geschlafen?", frage ich ganz erstaunt. "Und wie! Ganz tief und friedlich",
sagt Peter Graus. Das passiere bei praktisch all seinen Patienten, erklärt er. Das sei auch gut so, denn nur im Schlaf befinden sich
Herz und das Hirn in Harmonie, können sich die Schwingungen im Körper frei entfalten, klingt die Musik, wie sie klingen soll.
Die Musik
klingt leicht. Flöten spielen, Geigen, eine Oboe, eine Harfe. "Die Musik ist einmalig", erklärt Graus. "Es ist Ihre Musik." Ein Computerprogramm
übersetzt die Schwingungen des Körpers und macht sie hörbar. "Das Programm bietet die Instrumente an, aber Sie sind der Komponist",
erklärt der Therapeut. Ich mag meine Musik. Sie entspannt.
Energie wie ein Kind
Auf dem einen Computerbildschirm sind die Höhen und
Tiefen meiner Seelenklänge zu sehen, auf dem zweiten bewegen sich Wellen in verschiedenen Farben. "Ihr Energiehaushalt", erklärt Peter
Graus. Bei kranken Menschen seien diese Wellen abgeflacht, ohne kräftige Farben. "Sie haben sehr viel Energie, fast so wie ein Kind."
Mein Bild schlägt hohe Wellen, ein Regenbogen.
Bernd Orzessek, der es sich bis jetzt im Wartezimmer gemütlich gemacht hat, gesellt
sich zu uns. "Kranke Menschen finden den Zugang nicht mehr zu sich. Sie verkrusten und fallen in eine Art Regulationsstarre", sagt
Bernd Orzessek. "Oft schlagen dann Medikamente gar nicht an." Darum die Musik. Sie soll die Kruste aufbrechen. "Helfen, dass der Mensch
wieder zu sich selber findet", ergänzt Peter Graus.
"Die Musik ist kein Ersatz für einen Arztbesuch", sagt Bernd Orzessek. Aber sie
könne den Heilungsprozess unterstützen. Die Seelenklang-Therapie sei aber nicht für kranke Personen gedacht. Ob alt, jung, Frau oder
Mann - jeder könne sich an den Computer anschließen, seine Musik aufnehmen lassen und sie danach abspielen. Zur Entspannung, um besser
einzuschlafen.
"Eine Mutter kann ihre Musik ihrem Kind vorspielen, um es zu beruhigen", gibt Bernd Orzessek ein Beispiel. Sich selber
wahrnehmen, spüren, hören und dadurch heilen - das sei Sinn und Zweck der Seelenklang-Therapie, die zwischen 300 und 400 Franken kostet.
Der
Stress ist weg
Zum Abschluss überreicht mir Peter Graus eine CD. Mein Name ist aufgedruckt und ein Bild von mir - dies ist meine Musik.
Ob ich meinen Seelenklang als Gute-Nacht- oder als Hintergrundmusik im Wohnzimmer verwende, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass mein
Stress verflogen ist - wenigstens für den Moment.
Von Janine Köpfli, Liechtensteiner Vaterland vom Dezember 2006
Peter Graus macht
die Musik, die Menschen in sich tragen, hörbar. Er erklärt, wie das funktioniert und warum diese Musik auch heilen kann.
Wie tönt ihr
persönlicher Seelenklang?
Peter Graus: Ich würde sagen sehr ruhig schwingend. Die Ruhe und das innere Erleben von Harmonie ist ja eine
wichtige Basis meiner Arbeit mit den Menschen und so empfinde ich auch meine eigene Musik. Sie gefällt mir sehr gut.
Sie haben eine
Technik entwickelt, um die Musik des Herzens hörbar zu machen. Können Sie kurz einige technische Angaben machen?
Peter Graus: Im Menschen
wirken zahllose biologische Schwingungen. Im Spektrum dieser Schwingungen findet sich eine musikalische, harmonikale Ordnung, die
das Herz immer wieder neu versucht herzustellen. Über eine Ableitung der Herzströme (EKG) werden die feinsten musikalischen Schwingungen
des Herzrhythmus aufgezeichnet und später wieder mit einem hierfür speziell entwickelten Computersystem als solche erfahrbar gemacht
- als Musik. Hierbei hört der Patient seine ureigenste, ganz individuelle und einzigartige Musik, komponiert von seinem eigenen Herzen,
seinem innersten Wesen. Die Technik stellt somit hierbei lediglich die Instrumente zu Verfügung.
Sie sagen, dass Heilung nur im Schlaf
und entspannung im Sein möglich ist. Wieso?
Peter Graus: Heilung ist immer verbunden mit Schlaf,mit Loslassen. im Hier und Jetzt sein, weil
dadurch das Denken ruht und die inneren parasympathischen Kräfte den Körper wieder aufbauen. Im Schlaf sind wir am engsten verbunden
mit der universellen Lebenskraft, mit den göttlichen Energien. Wenn Sie zum Beispiel ein Kleinkind betrachten, das sehr viel schläft
und dazu diese glaubliche Entwicklung, Lernfähigkeit und Lebenskraft betrachten, wissen Sie, was ich damit meine. Und wenn ein Mensch
nicht gut schläft, ist seine Selbstheilungskraft nicht richtig aktiv. Ich weiß aus meiner Erfahrung mit erkrankten Menschen, dass
sie meist auch Schlafstörungen haben. Das Immunsystem ist dann anfälliger für Krankheitserreger und der Körper ist im Dauerstress.
Daher ist Schlaf die wichtigste Basis, um Spannungen abzubauen und die Kraft für den Lebensalltag nicht zu verlieren.
Was erhoffen
Sie sich von dieser Technik?
Peter Graus: Diese Technik ermöglicht es, erstmalig genau diese Schwingungen der Lebenskräfte auch dann
zu erleben, wenn wir nicht schlafen. Das bedeutet, dass es erstmalig möglich geworden ist, uns in Form von Musik, deren Komponist
wir selber sind, die Lebensenergien zuzuführen, zu denen wir sonst den Zugang mehr oder weniger verloren haben. In jedem Menschen
schwingt eine unglaublich schöne Melodie und sie ist immer da.
Wo wird die Musik eingesetzt?
Peter Graus: Die Einsatzmöglichkeiten sind
vielfältig: Stressreduzierung, Aufbau der Selbstheilungskräfte, weniger Beschwerden bei Wechseljahren, Abbau von Ängsten und Phobien,
Wachkomapatienten etc.
Also lässt sich auch Stress reduzieren?
Peter Graus: Stress lässt sich damit sehr effizient beeinflussen. Die
Menschen kommen sehr schnell "runter". Ich kenne einige, die sind dadurch sehr viel ruhiger geworden und immer, wenn sie Stress empfinden,
hören sie ihre CD und entspannen sich viel schneller.
Gibt es Kritiker? Esoterik und Spiritualität ist nicht jedermanns Sache.
Peter
Graus: Es gibt immer wieder kritische Fragen. Bisher war es aber immer so, dass das Ergebnis am Ende für sich gesprochen hat. Erstmals
ist es möglich, in Echtzeit eine messbare Verbindung zwischen Spiritualität und Technik herzustellen. Auf der einen Seite ist die
Arbeit also streng wissenschaftlich und für die Medizin sehr wertvoll, auf der anderen Seite wird der Einfluss der spirituellen Lebenskräfte
erfahren. Und wenn wir Spiritualität verstehen wollen, dann sollten wir uns an die Augenblicke des Lebens erinnern, in welchem wir
Liebe erfahren haben, denn da waren wir reinste Spiritualität, ganz im Sein und frei vom Denken.